Wie ist das mit der DDR und der Diktatur des Proletariats?

Nochmal als Rückmeldung an @Seb Sch und weitere Leute, die diese Kommentarsektion passieren: Es ist nicht mein Job, die Leute darüber aufzuklären, dass beispielsweise die DDR als Reaktion auf die Gründung der BRD erfolgte. Ursprünglich sollte es seitens der SBZ und UdSSR keinerlei Spaltung Deutschlands geben. Das deutsche Volk gehörte wiedervereint, aber demilitarisiert als Pufferzone zwischen Ost und West. Dies gefiel den Amis jedoch nicht, da diese erst einmal in Deutschland Atomraketen stationieren wollten, zudem die künftige BRD als Zentrale der Bankgeschäfte US-Amerikanischer Übersee-Investments nutzen wollte. Die Gründung des Warschauer Pakts erfolgte auch nur als Reaktion auf die Gründung der imperialistischen NATO.
Die DDR hat sehr große Reparationszahlungen an die Sowjetunion gezahlt. Sie hatte keinen Marshall-Plan wie die BRD. Die BRD hat Fachkräfte aus der DDR abgeworben. Mit falschen Versprechungen und Westpropaganda, die unter das Proletariat der DDR gestreut wurden, wurden alleine in den 3 Jahren vor dem Bau des Antifaschistischen Schutzwalls 1961 über 1 Millionen in dem besseren Schulsystem der DDR ausgebildeten Fachkräfte abgeworben.
Das konnte die DDR wirtschaftlich nicht mittragen. Mit allen Mitteln hatten die USA, BRD und co. versucht die arbeitende Klasse auszubeuten. Dass ihr das in diversen Lateinamerikanischen Staaten gelungen ist, wurde durch den Faschisten Augusto Pinochet der Welt bewusst. Dies soll jedoch keineswegs den Wall gut reden! Natürlich war jeder Tote ein tragischer Verlust für den Kommunismus, kommen aber dennoch den westlichen Machthabern zuschulden und nicht etwa weil die "diktatorische" SED gerne das Volk eingesperrt hat.
Die DVRK, Cuba, sowie weitere Länder haben es geschafft, sich von Kapitalismus, Imperialismus und Ausbeutung loszulösen. Die Propagandamedien im Westen werten jedoch die ganzen Konsequenzen, welche die Völker durch Embargos imperialistischer Staaten zu tragen, haben IMMER als ein Systemversagen. Was denkt ihr, wieso Merkel gemeinsame Geschäfte mit den Faschisten in Ruanda macht und wir über die nichts hören, wohingegen Kim Jong Un uns als ein böser Diktator verkauft wird.
Klar - Pyongjang ist eine Stadt, die der Weltbühne nur als Deko präsentiert wird. Eine ganze Stadt ist ja nur Dekoration. Die DDR hatte ungeachtet all dieser Bedingungen ein wirtschaftliches Wachstum von rund ~560%, wohingegen die BRD im gleichen Zeitrahmen eins von ~540% hatte. Dann wird der ZVW noch Ineffizienz vorgeworfen...
Wäre toll, wenn ihr mit Fakten, Belegen, Statistiken und Zahlen arbeiten würdet. Und nicht irgendwelchen, sondern konkreten. Nicht etwa die 60 Millionen erfundenen Tote unter Dschugaschwili, welche durch "Archipel Gulag" den Leuten ins Hirn gebrannt wurden, sondern richtigen, NACHWEISBAREN Zahlen.
Zukünftig - wenn ihr Videos über sozialistischte Staaten macht: Betrachtet die Ausgangslage! Betrachtet die Entwicklung! Guckt euch erst dann das Ende an! Lest euch mal die Werke von Marx, Engels und Lenin durch und macht euch unvoreingenommen ein Bild davon!. "Reiche politische Elite, wo das Volk hungert" - Ich könnte kotzen. Stalins Amt hatte die Vorschrift, dass er nicht mehr verdienen konnte als ein durchschnittlicher Handwerker.
In einem einzigen Post kann ich nicht auf alle Punkte eingehen und auch die WIRKLICHE Geschichte der Konterrevolution 1989/90 erklären. Es gingen jedoch Milliardensummen über den Tisch und es gab zwischen Kohl und Gorbatschow die Bedingung, die Nato-Ost Expansion zu stoppen. Schaut mal nach Littauen 2019... Ein weiteres Ergebnis ist Treuhand.
Lieber Mirko, INFORMIERE DICH RICHTIG, denn wenn du selbst KEINE AHNUNG hast, ist es ja auch kein Wunder, dass du solche belanglosen Inhalte im Pro-Kapitalismus-Format auf YouTube hochlädst. Lies dir mal Luxemburg durch. Die ist u.a. auf den Punkt eingegangen "Kommunismus könnte aufgrund des Wesens des Menschen nicht funktionieren". Allen Ernstes glaube ich, dass du einen Hirnschaden hast. Und alle, die dieses "Argument" bringen. Ihr glaubt also wirklich, dass Karl Marx, der sein ganzes Leben dem Studium der Politischen Ökonomie, Philosophie, Soziologie, Wirtschaft, der Naturwissenschaften und vielem mehr gewidmet hat, allen Ernstes sich darüber keine Gedanken gemacht hat? Der Kommunismus hat eine WISSENSCHAFTLICHE Grundlage. Einfach so hinzuwerfen "es kann nicht funktionieren, weil wir es ja anders nicht kennen", ist einfach traurig.
Aber was soll's?! Deine Zuschauer sind ja diese einseitige Berichterstattung gewohnt, wo Mr. Mirko den tollen Meinungsmacher spielt und Leuten einredet, was sie über Kommunismus denken sollen.
So viel dann zur "konstruktiven Kritik"!
Mit freundlichen Grüßen, ein Jugendlicher, der aus einem rechtsextremen Umfeld stammt und bereits mit allen möglichen Ansichten konfrontiert wurde und in der Lage ist sich eine eigene Meinung zu bilden, was diese aufgrund des Alters jedoch keineswegs delegitimiert.
Und da dieser Kommentar auf dem Handy geschrieben wurde, entschuldige ich mich für grammatikalische Fehler.
xf

geringfügig redaktionell bearbeitet

Script logo