Torgau 2019 - Ort der Erinnerung

1945, am 25 April, reichten sich Soldaten der Sowjetarmee und der US-Armee bei ihrem Zusammentreffen an der Elbe symbolisch die Hände. Der deutsche Faschismus und Militarismus als politische und militärische Willensvollstrecker des deutschen Imperialismus war vernichtend geschlagen. Für Deutschland gab es die Möglichkeit, auf seinen selbst verschuldeten Ruinen ein neues, sozialistisches, friedliches Deutschland aufzubauen. In der DDR wurde dieses Werk vollbracht. Im Westen Deutschlands gewannen die Bourgeoisie und die Handlanger des Kapitals, zu denen auch die SPD gehört, entgegen allen historishen Lehren wieder die Oberhand. Die beiden deutschen Staaten stehen in der Geschichte als Symbole für den deutschen Friedensstat DDR und kapitalistische Raubinteressen in der BRD. Die DDR hat den Schwur, von Deutschland dürfe nie weieder Krieg ausgehen, mit Leben erfüllt. Sie hat den Beweis erbracht, dass Krieg kein Natur- oder Gesellschaftsgesetz ist und Völker friedlich miteinander leben können.

Dieser, wie vieler weiterer Erfolge und Vermächtnisse, war sich ein zunehmender Teil der Menschen in der sozialistischen DDR nicht mehr bewusst. Sie haben sich nehmen lassen, was sie sich so hoffnungsvoll aufzubauen begannen.

Nun steht Deutschland, die Beauftragten der Bourgeoisie wieder als einer der ersten und führenden Kriegstreiber im Schlaglicht der Welt. Es droht, dass vom Schwur nach der Zerschlagung des deutschen Faschismus und Militarismus nichts übrig bleibt. Von deutschem Boden, von bourgoisen Klasseninteressen geht von Deutschland Krieg aus.

Kommunisten und andere Friedenskräfte trafen sich am 27. April '19 in Torgau, um den Schwur zu erneuern, der Kriegstreiberei und Hochrüstung Einhalt zu gebieten und das friedliche Nebeneinander mit allen Völkern zu fordern.

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